Heilpflanzen bei Nasenneben­höhlenentzündung

HeilpflanzenSeit frühster Menschheitsgeschichte nutzen wir die heilenden Kräfte von Pflanzen um Krankheiten zu behandeln und Beschwerden zu lindern. Für fast jedes Problem ist sprichwörtlich ein Kraut gewachsen. Auch bei der Nasennebenhöhlenentzündung kann man sich die schleimlösenden und wohltuenden Eigenschaften diverse natürlicher Helfer zu eigen machen.

Welche Heilpflanzen sind besonders gut bei Nasenneben­höhlenentzündung?

Unter ihnen wirken zum Beispiel Myrte und Kamillenblüte einer Entzündung entgegen. Den Abfluss des Nasensekrets erleichtern Efeublätter (als „Prospan“ in der Apotheke erhältlich), Thymiankraut („Bronchicum“) und Kiefernsprosse.

Die Weidenrinde enthält Salicinderivate und wirkt so wie das Medikament „Aspirin“, das Salicylsäure als Grundstoff beinhaltet, gegen Schmerzen. Menthol wirkt ebenfalls schmerzlindernd und zudem kühlend. Das Immunsystem kann mit Purpursonnenhutkraut (Echinaceae purpureae herba) angekurbelt werden und eignet sich im Allgemeinen gut zur Behandlung von Erkältungskrankheiten.

Die Wurzel der Schlüsselblume (Primelwurzel) wirkt sowohl schleimlösend als auch Auswurf fördernd und kann zum Beispiel als Tee genossen werden. Dazu wird einfach ein Viertel Teelöffel gepulverte Primelwurzel pro Tasse in kaltes Wasser gegeben und aufgekocht. Nachdem der Tee fünf Minuten gezogen hat, lässt man ihn abseihen. Für den besseren Geschmack kann der Tee mit Honig gesüßt werden.
Die Heublume fördert die Durchblutung, sollte aber nicht bei Säuglingen und Kleinkindern angewendet werden, da sie bei diesen einen Atemstillstand hervorrufen kann!